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Das im Jahr 1808 gegründete Weingut M. Chapoutier wird heute von Michel Chapoutier geführt, einem der zweifellos besten Winzer der Rhône. Seine höchsten Ansprüche an die Qualität seiner Weine machen ihn zu einem überzeugten Anhänger des ökologischen Weinbaus. Als er 1998 das Weingut von seinem Vater übernahm, stellte Michel Chapoutier die gesamte Produktion konsequent auf Bio-Anbau um. Für die Domaine Weine ging er noch einen Schritt weiter: die Weine der Selections Parcellaires, Crozes-Hermitage und Hermitage werden nach biodynamischen Weinbaumethoden erzeugt. Diese, auf den Ideen des Anthroposophen Rudolf Steiner beruhenden Methoden, begreifen die Erde in einem umfassenden Sinne (Muttergestein, Ackerboden und die alles umgebende Luft) als ganzheitlichen Organismus, dessen sorgfältige Pflege auch kosmische Einwirkungen mit einbezieht. Eine Sorgfalt und Achtsamkeit, die den Weinen ihre unvergleichliche Qualität verleiht. Konzentriert, hocharomatisch und dicht, sind sie der vollendete Ausdruck ihres Rebsortencharakters, ihrer Böden, ihres Jahrgangs. Wahre Kostbarkeiten, die verdient das höchste Lob der Fachpresse ernten. Farbe: tiefes Purpurrot Duft: dichtes, vielschichtiges Bouquet mit dominanten Aromen von reifen roten Beeren und duftigen Gewürzen Geschmack: am Gaumen weich und vollmundig mit gut gereiftem, doch festem Tannin und aromatischer Würze und Noten von Leder, sehr schöne Länge. Nach der bombastischen Hitze des Vorjahres zeigte der Jahrgang 2004 zunächst eine etwas ungleichmäßige Reife, die aber durch die anhaltend guten Wetterbedingungen im September ausgeglichen werden konnte. Die Châteauneuf-du-Pape Weine präsentieren sich 2004 mit klassischer Eleganz, fein und eher zurückhaltend, doch mit einer angenehm frischen Säure am Gaumen und viel Finesse. Wie die berühmte Bernardine, so keltert Chapoutier auch seinen Delepine Châteauneuf-du-Pape sortenrein aus 100 % Grenache, obwohl die Appellation bis zu 13 Rebsorten erlaubt. Alle Trauben stammen aus biologischem Anbau. Sie werden bereits bei der Lese von Hand sorgfältig selektiert und dann bei kontrollierten Temperaturen von maximal 32 °C etwa drei Wochen lang im Betontank auf der Maische vergoren. Zu seiner Vollendung reift der Wein danach 15 bis 18 Monate zum Teil im Tank, zum Teil im großen Holzfass. Die Delepine-Weine sind eine Hommage an Rodolph Delepine, der 1883 Geschäftspartner von Marius Chapoutier war. Marius hatte diese zunächst rein professionelle Verbindung wenige Jahre später mit zarten, privaten Banden vertieft, indem er 1901 Rodolph Delepines Tochter, Jeanne Eugenie Reine Delepine, heiratete. Die beiden blieben nicht allein einer ihrer Urenkel ist Michel Chapoutier. Empfehlung: zu herzhaftem Rinderschmorbraten und allen typisch provenzalischen Gerichten mit saftig gebratenem Lammfleisch Prämierungen: Biowein | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Schweiz | kein Vesand, da Ausfuhrabwicklung zu aufwendig | |||